13.01.2017

Ein kluger Hund geht in die Schule

Ist der Hund mit dem Wolf verwandt und welches Verhalten ist daher für ihn typisch? Wie geht man mit Hunden richtig um? Was kann man Hunden alles beibringen?
Diese Fragen behandelten wir im HSU-Unterricht, und da lag es natürlich nahe, sich einen Hund mal ganz genau anzusehen.

Laras Familienhund, ein Golden Retriever namens Emma, ist ein besonders kluges und gelehriges Tier, das in der Hundeschule viel gelernt hat. Zusammen mit Laras Großeltern kam Emma zu uns in den Unterricht und zeigte, was sie kann. Sie befolgte Befehle aufs Wort, suchte verstecktes Futter im Klassenzimmer und im Lernspielzeug und ließ sich geduldig von allen Kindern füttern und streicheln.
Dazu erklärten Emmas Besitzer noch viel Wissenswertes, das man im Umgang mit Hunden beachten sollte.

Hinterher war allen klar: Ob Kinder oder Hunde - in der Schule lernt man was!

Die Tiere des Waldes zu Gast im Klassenzimmer

Die Tiere des Waldes bekommt man nur sehr selten einmal ganz aus der Nähe zu sehen. Deshalb war es für uns ein tolles Erlebnis, als uns einige von ihnen im Klassenzimmer besuchten.

Die Familien Hager und Köppel stellten uns nämlich einige ausgestopfte, jedoch überaus lebendig aussehende Tiere zur Verfügung. So entstand schnell ein kleiner "Wildpark" bei uns, den wir ausgiebig bestaunen konnten.

Frau Hager konnte tausend Fragen dazu beantworten und gab uns interessante Informationen rund um die Tiere und die Jägerei. Unterstützt wurde sie dabei von ihrem lustigen Hund Kobold, der vor lauter Aufregung am liebsten sofort auf die Jagd gegangen wäre.

 

 

 

Juniorhelfer wissen Bescheid!

Was tu ich, wenn ein Unfall geschehen ist?
Wie versorge ich eine Wunde?
Wie setze ich einen Notruf ab?
Was ist die stabile Seitenlage?

Diese Fragen und noch viele mehr können ab jetzt wir Kinder der Klasse 3a theoretisch und auch praktisch beantworten.

BRK-Juniorhelfer-Ausbilder Manfred Beier nahm sich einen ganzen Vormittag lang Zeit, uns die Angst vor Erster Hilfe zu nehmen und uns das richtige Verhalten im Notfall beizubringen.

Neben theoretischen Hinweisen war natürlich die Praxis wichtig, denn Erste Hilfe lernt man wie alle Dinge am besten, wenn man es selbst versucht.

Zuerst erfuhren wir, dass ein Pflaster richtig zugeschnitten werden muss, um an jedem verletzten Körperteil seinen Zweck optimal zu erfüllen.

Wir übten, Verbände anzulegen und dabei alle hygienischen  Anforderungen zu beachten. Besonders lustig wurde es, als wir uns gegenseitig Kopfverbände anlegten. Auf den Bildern könnt ihr euch selbst davon überzeugen!

Ernst wurde es, als wir die stabile Seitenlage erlernten. Herr Beier erklärte uns, dass damit schon viele Leben gerettet werden konnten. Deshalb gaben wir uns natürlich besondere Mühe, alles richtig zu machen.

Am Ende dieses spannenden und lehrreichen Unterrichts bekamen wir von Herrn Beier eine Juniorhelfer-Urkunde und von Frau Sonntag die Hausaufgabe, unser neu erworbenes Wissen gleich an den Familienmitgliedern auszuprobieren.

Keine Angst vor wilden Tieren!

Unser 1. Wandertag des Schuljahres führte uns zusammen mit den Klassen 3b und 4a in den Hofer Zoo. 

Doch zunächst hieß es: Fußmarsch bis zum Theresienstein!
Nach einer sportlich zurückgelegten Strecke gab es erst mal eine Rast auf dem schönen  Zoogelände, bevor wir in zwei Gruppen herumgeführt wurden.

Wir durften sogar hinter die Kulissen des Zoos schauen, wo sonst kein Besucher hinkommt! Dort erfuhren wir, wie viel Arbeit es macht, die Tiergehege so sauber zu halten und staunten über die Küche, in der das viele Futter täglich frisch zubereitet wird.

Anschließend konnten wir bei der Fütterung der Tiere zusehen und die Stachelschweine sogar selbst füttern. Da war es kein Wunder, dass einige von uns einen Stachel dieser Tiere als Andenken mit nach Hause nahmen.

Am Schluss hatten wir alle Zootiere ins Herz geschlossen und die Zeit bei ihnen war allzu schnell verflogen. Viele beschlossen, gleich am Wochenende nochmals mit der ganzen Familie herzukommen.